Klick: Jugendpark nicht für alle!?

Liebe Eltern, liebe Rollsportler!

Anfang September hat die Arbeitsgruppe die Öffentlichkeit ins Wermelskirchener Jugendzentrum eingeladen, um ein gemeinsames Konzept zu einem Kinder-und  Jugendfreizeitpark für unserer Stadt vorzustellen.

Im Fokus standen insbesondere eine Rollsportfläche, die für verschiedene Nutzergruppen (!) des Rollsportes, jeglichen Alters und über viele Jahre gleichermaßen attraktiv bleiben soll und keinem kurzlebigen Trend folgt.

Leider wurde das Auftragsziel von LNDSKT (Landskate) trotz einer schönen Präsentation völlig verfehlt. Das noch sehr junge Planungsbüro, das offensichtlich noch nicht über viel Erfahrung in Planungsarbeiten verfügt und sich kaum an die erarbeiteten Vorgaben der Arbeitsgruppe hielt, wurde als das etwas günstigere in einer städtischen Ausschreibung gewählt. Leider wurde dabei nicht berücksichtigt, das unser Projekt bereits von einem renommierten Planungsbüro mit langjähriger Berufserfahrung und weltweiten Projekten unentgeltlich (!) seit Jahren unterstützt wurde, und wir ohne dieses überhaupt nicht so weit gekommen wären.

LNDSKT ist ein Planungsbüro das Skatepark Planung von und für Skater anbietet, das offensichtlich für unser Projekt als Qualifikation nicht ausreichend ist.

Von LNDSKT wurden u.a. die Scooternfahrer, die zu den jüngsten Rollsportler gehören und zur Zeit die größte Nutzergruppe solcher Parks darstellen in der Planung gar nicht berücksichtigt. Stattdessen wurde lediglich das reduziertes Konzept eines „Street-Skatepark“ vorgestellt das nie gewünscht war.

Das hatte mit dem Projektziel nicht mehr viel gemein, was viele aus der Arbeitsgruppe sehr schade finden. Es wurde im Vorfeld noch gemeinsam kommuniziert, aber leider hielten sich einige wenige Leute an keine Absprachen um wohl ihr „eigenes Ding“ durchs „Hintertürchen“ durchzumogeln. Damit wurde einer kreative Zusammenarbeit quasi eine Absage erteilt, was nicht der Sinn einer Arbeitsgruppe ist.

Zur Erinnerung:
Unsere gemeinnütziger Verein ist seit 1999 in Wermelskirchen tätig und hat damit das Erbe der Skateboard AG aus der Kattwinklichen Fabrik ehrenamtlich übernommen, da niemand anders dies weiterführen wollte. In den ganzen Jahren konnten wir auf diesem, nicht immer einfachen Weg sehr viel Erfahrungen sammeln auf die wir auch bei diesem Projekt zurück greifen.

Die Planung für den Kinder-und Jugendfreizeitpark beschäftigt uns schon seit über 6 Jahren, was viel Überzeugungsarbeit in der Lokalpolitik bedeutete und wobei viele Hindernisse erfolgreich überwunden wurden.

Schon deswegen ist es uns ein Herzensanliegen nicht irgend eine Anlage zu bauen nur weil es  machbar ist, sondern für die angesetzte Bausumme das Optimum eines attraktiven und zeitlosen Rollsportparks in Wermelskirchen für alle Nutzergruppen zu verwirklichen!

Lesen sie dazu auch in der Bergischen Morgenpost vom 08. September 2018

 

Mit sportlichen Grüßen (An ALLE Rollsportler!)

 

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Euer Marco

 

 

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